TCM - Lexikon

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Akupressur

Massieren der Akupunkturpunkte mittels verschiedener Drucktechniken. Die Wirkung ist gegenüber der Akupunktur etwas vermindert. Besonders geeignet für Kinder oder zur Selbstanwendung.

Akupunktur

Durch die gezielte Stimulation einzelner Akupunkturpunkte wird der Energiefluss im Meridian (Energiebahn) und der dazugehörigen Organe beeinflusst. Insgesamt gibt es 365 solcher Akupunkturpunkte.
Ist beispielsweise das Qi gestaut, wird dieses durch den Nadelreiz zum Fliessen gebracht. Dabei ist neben der Stichtechnik die Stichtiefe von Bedeutung, die von Punkt zu Punkt variiert.
Die Akupunktur kann sofort Schmerzen lindern oder eine Langzeitwirkung erzeugen, die auf verschiedenen Prinzipien beruht.
Eine Vielzahl von Untersuchungen weist darauf hin, dass unter anderem die Endorphine (Schmerz lindernde Hormone) eine Schlüsselfunktion besitzen. Die Wirkung der Akupunktur wird durch diese beeinflusst.

Äußere Krankheitsursachen

Krankheiten bedingt durch klimatische Einflüsse wie Hitze, Kälte, Trockenheit, Feuchtigkeit und Wind.

Äußere Krankheitsursachen

Krankheiten bedingt durch klimatische Einflüsse wie Hitze, Kälte, Trockenheit, Feuchtigkeit und Wind.

Deqi

So wird das besondere Gefühl bei der Akupunktur bezeichnet, wenn mittels einer Nadel ein Punkt stimuliert wird. Der Begriff bedeutet "Ankommen des Qi" - "die Energie kommt zum Fliessen". Je nach Lokalisation kann es als leichtes Elektrisieren, als Druckgefühl, als Wärme oder als Ausstrahlen wahrgenommen werden.    

Drei-Erwärmer

Der Begriff Drei-Erwärmer bezeichnet Bereiche des menschlichen Körpers - den oberen, mittleren und unteren Erwärmer.
Der obere Erwärmer liegt oberhalb des Zwerchfells und umfasst Herz und Lunge, der mittlere befindet sich im Oberbauch, etwa auf Höhe des Magens und umfasst Milz sowie Magen. Der untere liegt unterhalb des Nabels im Unterbauch und umfasst Leber und Nieren, Dünn- und Dickdarm sowie die Blase.
Die Aufnahme und Verdauung der Nahrung, die Verbreitung des Jing-Qi (Essenz) und die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten hängen eng mit der Funktion des Drei-Erwärmer zusammen.

Erde

Als eines der Fünf Elemente steht die Erde für Spätsommer, gelb, süß, Feuchtigkeit, Umwandlung, Milz, Magen, Mund, Muskeln, nachdenklich, singen, Mitte und vieles mehr.

Ernährung

Alle Nahrungsmittel werden nach ihren thermischen (Temperaturverhalten) und geschmacklichen Eigenschaften unterteilt und mit einzelnen Körperorganen in Verbindung gebracht. So beeinflusst Saures die Leber, Scharfes die Lunge, Salziges die Niere, Süßes die Milz, Bitteres das Herz.

Feuchtigkeit

Es wird zwischen "innerer" und "äußerer" Feuchtigkeit unterschieden. Feuchtigkeit kann in den Körper eindringen und verursacht vor allem im Spätsommer oder während der Regenzeiten des öfteren Krankheiten - unter anderem auch durch das Tragen feuchter Kleidung, durch das häufige Essen tiefgekühlter Produkte, die viel Feuchtigkeit binden sowie den häufigen Genuss roher und kalter Speisen oder Milchprodukten. Die innere Nässe entsteht durch ein Versagen der so genannten Transportfunktion der Milz.

Feuer

Als eines der Fünf Elemente steht das Feuer für Sommer, rot, bitter, Hitze, Wachstum, Herz, Dünndarm, Zunge, Gefäße, freuen, lachen, starkes Yang und vieles mehr.

Fu-Organe

Begriff für die sechs Hohl-Organe (Galle, Dickdarm, Magen, Dünndarm, Blase und Drei-Erwärmer).

Fülle-Hitze

Eine Fülle-Hitze entsteht, wenn das Yang (Hitze) Übermaß (Fülle) annimmt. Dies führt zum Verbrauch des Yin (Kälte). Ziel der Therapie: das Yang dämpfen und gleichzeitig das Yin unterstützen.

Fülle-Kälte

Das "Gegenstück" zur Fülle-Hitze ist die Fülle-Kälte. Hier ist ein Übermaß (Fülle) an Yin (Kälte) vorhanden, was zum Yang-Mangel führt. Bei der Behandlung gilt es, das überschießende Yin zu dämpfen und das schwache Yang zu fördern.

Fünf Elemente

Die Theorie der Fünf Elemente wird auch Theorie der Wandlungsphasen genannt.

Es besagt, dass Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser die grundlegenden Elemente sind. Diese bilden die materielle Welt und stehen in dynamischen Beziehungen zueinander. Dabei werden zwei wichtige Kreisläufe innerhalb dieser Elemente beschrieben:

Der Zyklus der gegenseitigen Erzeugung: Das Feuer hinterlässt Asche und gibt Erde, in der Erde hat es Metall, Mineralien sind Bestandteile des Wassers, dieses nährt die Pflanzen und ergibt Holz, das sich verbrennen lässt und Feuer erzeugt usw. Zyklus der gegenseitigen Kontrolle: Holz kontrolliert Erde (ein Baum, der Erde um seine Wurzeln bindet), Erde kontrolliert Wasser (Land begrenzt Wasser), Wasser kontrolliert Feuer (Brände löschen), Feuer kontrolliert Metall (im Ofen schmilzt Gold), Metall kontrolliert Holz (die Axt fällt den Baum) und wieder schließt sich der Kreis.

Dabei wird jedem Element eine bestimmte Jahreszeit, ein Klima, eine Farbe, ein Geschmack, ein Körperorgan, ein Gefühl und so weiter zugeordnet.

 

Gefühle

Freude, Wut, Kummer, Nachdenklichkeit, Trauer, Angst oder Schrecken werden in der TCM unter dem Oberbegriff der "Sieben Gefühle" zusammengefasst. Nimmt eines davon Überhand oder dauert über längere Zeit an, wird die psychische Ausgeglichenheit gestört. Die Kraftreserven werden angegriffen und eine Erkrankung kann eintreten. Als materielle Basis der psychischen Funktionen werden die fünf Speicherorgane verstanden – der Bezug Körper-Seele.

Gleichgewicht

Nach Ansicht der TCM kommt es darauf an, in allen Belangen den richtigen Mittelweg zu finden - insbesondere zwischen Anspannung und Entspannung. Nur wer die Extreme meidet, bleibt gesund und in seinem eigenen Zentrum. Dort findet er sich selbst als untrennbare Einheit von Körper, Geist und Seele.

Grundsubstanzen des Lebens

Alles Leben ist verkörpert in der einen Kraft Qi, die in uns Menschen in fünf Formen auftritt: Das Qi selbst als Lebensenergie, Jing, Xue, Shen und Jinye.

Hitze-Krankheiten

Symptome einer Krankheit werden nach ihrer "heißen" oder "kalten" Eigenschaft unterteilt, entstanden durch ein organisches Ungleichgewicht oder durch Fremdeinflüsse von außen. Hitze im Körper ist eine Yang-Störung und kann vorkommen bei Sommerhitze, Arbeiten unter extrem heißen Bedingungen, zu viel Stress, emotionalen Spannungen etc. Dies führt zu einer Schwächung des Yin, oder es besteht bereits ein schwaches Yin, so dass das Yang übermächtig werden kann. Unter "innerem Feuer" versteht man alle möglichen Zustände von Entzündungen.

Holz

Als eines der Fünf Elemente steht Holz für Frühling, grün, sauer, Wind, Geburt, Leber, Gallenblase, Augen, Sehnen, jähzornig, schreien, kleines Yang und vieles mehr.

Innere Krankheitsursachen

Psychisch belastende Gefühle, falsche, einseitige oder unregelmäßige Ernährung, Übermüdung.

Jahreszeiten

Die Wetterlage wird als möglicher Ausgangspunkt einer Erkrankung angesehen. So kann die Wärme des Frühlings, die Hitze des Sommers, die Kühle des Herbstes, die Kälte des Winters Krankheiten hervorrufen, wenn die Regulationsfähigkeit des Körpers versagt. Zahlreiche chronische Krankheiten reagieren auf Witterungsschwankungen.

Jing

Die Lebensessenz "Jing" wird auch als Samen des Lebens bezeichnet und ist die Kraft des Wachsens und Werdens sowie der menschlichen Konstitution.

Jinye

Die Körpersäfte "Jinye" versorgen den Körper mit Flüssigkeit. Das Wasser im Blutkreislauf ist damit genauso gemeint wie die Flüssigkeit in den Gelenken oder anderen Geweben. In der Beurteilung gemäß TCM wird darauf geachtet, ob genügend Körperflüssigkeit vorhanden oder ob sie irgendwo gestaut ist.

Kälte-Krankheiten

Es wird zwischen "innerer" und "äußerer" Kälte unterschieden. Bei so genannten Kälte-Krankheiten besteht immer ein Yang-Mangel (Yang für Hitze), sei es, weil das Yin zu stark oder das Yang zu schwach ist.

Kälte-Krankheiten werden oft mit einer Funktionsstörung der Nieren und des Energiehaushaltes in Verbindung gebracht, die für die Hitzeerzeugung im Körper zuständig sind. Auch ein zu langer Aufenthalt in der Kälte kann die Ursache sein.

Kräutermedizin

Die Arzneimitteltherapie gilt als das wichtigste Verfahren der TCM, die primär zur Behandlung innerer Erkrankungen eingesetzt wird. 3000 Arten von Arzneimitteln sind bekannt, die alle natürlicher Herkunft sind, die meisten davon sind pflanzlich, wenige jedoch mineralisch oder tierisch. Zu den am häufigsten verwendeten zählen ca. 500 Sorten.

Die Kräuter werden für jeden einzelnen Patienten individuell gemäß dem Befund zu verschiedenen Rezepturen kombiniert.

Leere-Hitze

Bei diesem Hitzezustand liegt die Ursache beim Yin. Aus irgendeinem Grund ist es geschwächt (Leere) und das Yang übersteigt nur dadurch, dass das Yin schwach ist.

Dieser Zustand wird auch Yin-Mangel genannt.

Therapeutisch muss nur das Yin gestärkt werden, damit das Gleichgewicht wieder hergestellt ist, das Yang wird sich von selber regulieren.

Leere-Kälte

Die Leere-Kälte ist das Gegenstück zur Leere-Hitze. Das Yin ist normal, das Yang schwindet. Das Yin (Kälte) nimmt überhand, aber nur weil das Yang schwach ist (Leere). Dieser Zustand wird auch Yang-Mangel genannt.

Meridiane

Nach Vorstellung der TCM gibt es 20 untereinander verbundene Leitbahnen (Meridiane), die die Oberfläche unseres Körpers in einem dichten Netz überziehen.
Sie verbinden das Körperinnere mit seinen äußeren Partien und gewährleisten die Kommunikation zwischen den Organen.
In diesen Meridianen fließt die Lebensenergie Qi, die an bestimmten Punkten an die Oberfläche gelangt. Hier wird die Akupunktur angesetzt. Es gibt zwölf Haupt-Meridiane, die paarweise (Yin-Yang) in Verbindung mit 12 inneren Organen stehen sowie 8 außergewöhnliche Meridiane.

Metall

Als eines der Fünf Elemente steht Metall für Herbst, weiß, scharf, Trockenheit, Ernte, Lunge, Dickdarm, Nase, Haut, traurig, weinen, kleines Yin und vieles mehr.

Moxibustion

Bei dieser punktuellen Wärmebehandlung werden die Akupunkturpunkte alleine oder zusätzlich zur Nadelung erwärmt. Dazu werden so genannte Moxazigarren oder -kegel verwendet, die aus getrockneten und gepressten Blättern des Beifusses bestehen. Dieses Therapieverfahren ist so alt wie die Akupunktur und in der TCM eng mit ihr verbunden.

Nadel

Zur Akupunktur verwendet man feine sterile Stahlnadeln, die nach einmaligem Gebrauch entsorgt werden.

Ohrakupunktur

Anstelle der Nadeln lassen sich Samenkörner verwenden, die an bestimmten Punkten am Ohr angebracht werden. Dadurch wird eine mehrere Tage anhaltende Dauerstimulation erreicht. Das Prinzip beruht auf der Annahme, dass sich im Ohr der ganze Körper wieder findet; von diesen Ohrpunkten kann auf den gesamten Organismus Einfluss genommen werden.

Pflaumenblütenhämmerchen

Spezielle Behandlung mit einem leicht federnden "Hämmerchen", an dessen Kopf einige feine, jedoch relativ stumpfe Nadeln befestigt sind. Damit wird eine bestimmte Körperstelle unter Einbezug des Meridianverlaufs sanft beklopft.

Phytotherapie

Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten durch Pflanzen, Pflanzenteile und deren Zubereitung; ein anderer Ausdruck für Kräutermedizin.

Pulsdiagnose

Das Tasten des Pulses ist ein wichtiges diagnostisches Verfahren, wobei der TCM-Spezialist mit drei Fingern an beiden Handgelenken den Puls tastet. Unterschieden werden 28 Pulsqualitäten bei oberflächlichem, mittlerem und tieferem Fingerdruck. Dabei werden die Organsysteme mit ihren Energien gefühlt. Veränderungen innerer Organe wie z.B. des Blutes (Xue), des Qi, der Körpersäfte (Jinye), der Lebensessenz (Jing) sowie des Geistes (Shen) manifestieren sich im Zustand des Pulses.

Qi

Nach chinesischer Vorstellung ist der ganze Kosmos von einer feinstofflichen Substanz durchzogen - der Lebensenergie Qi, die alles Lebendige bedingt. Auch in uns fließt Qi, das auch die geistige und seelische Energie jedes Lebewesens umfasst.
Qi ist die Kraft, die innerhalb und außerhalb des Körpers alles steuert. Qi zirkuliert entlang den Meridianen und verbindet alle inneren Organe miteinander. Dabei unterscheidet man verschiedene Arten von Qi; Erb-Qi (=Yuan-Qi; die ererbte Lebenskraft), Qi des Atems (=Zong-Qi; wird über die Lungen aufgenommen), nährendes Qi (=Ying-Qi; aus der Nahrung und der Verdauung gewonnen) und ein Abwehr-Qi (=Wei-Qi; körpereigene Abwehrkraft).
Ein Qi-Mangel ist eine der häufigsten Ursachen für Krankheit. Entweicht das Qi, so stirbt der Mensch.

Qi Gong

Meditative Atem- und Bewegungsübungen, bei denen man sich auf einen bestimmten Punkt des Körpers oder des Geistes konzentriert. Das Ziel der Übungen ist es, den freien Fluss der Lebensenergie Qi wieder herzustellen. Es gibt viele verschiedene Formen von Qi Gong; unterschieden wird zudem zwischen stillen und bewegten Formen.

Qi-Stagnation

Von einer Qi-Stauung spricht man, wenn die Energie in den Meridianen nicht mehr ungehindert fließen kann. Ist ein Zuviel oder Zuwenig von Qi da, so bedeutet dies auch ein Ungleichgewicht von Yin und Yang, was zu Beschwerden und Krankheit führt.
Zu einer Stauung kann es durch äußere (Wind, Kälte, Hitze, Verletzungen usw.) oder durch innere Einflüsse (belastende Gefühle) kommen.

Sedation

=Xie. Ausdruck für ausleitendes Behandlungsverfahren, das bei der Akupunktur (starke Stimulation), Kräutermedizin, Schröpfung oder Tui-Na Massage zur Anwendung kommt.

Shen

Der Geist "Shen" ist die psychische Energie - Bewusstsein und Gefühle. Shen bringt die Gedanken hervor. Nach Vorstellung der TCM wird Shen im Herzen gespeichert und zeigt sich in den Augen. Die geistige Kraft Shen kann blühen, wenn Jing und Qi ausreichend vorhanden sind.

Schröpfen

Durch Auflegen von erhitzten Glaskugeln, die beim Abkühlen ein Vakuum bilden, wird ein starker Saugreiz erzeugt und somit die Durchblutung angeregt. Ebenso können Krankheit verursachende Umweltfaktoren ausgeleitet werden.

Tai Ji

Ein anderer Ausdruck dafür ist "Schattenboxen". Es gibt verschiedenste Formen. Gekennzeichnet sind sie durch langsam fließende, runde Bewegungen. Dabei spielt die Atmung, wie in allen chinesischen Gesundheitsübungen, eine wichtige Rolle. Gesteigert werden Vitalität, Kraft und Lebensfreude; Körper und Geist entspannen und lösen sich.
Tai Ji hat bei Millionen von Chinesen einen hohen Stellenwert in deren Gesundheitsvorsorge.

Tonisierung

Ausdruck für unterstützendes, stärkendes Behandlungsverfahren, das bei der Akupunktur, Kräutermedizin, Moxibustion oder Tui-Na Massage zur Anwendung kommen kann.

Trockenheit

Tritt meist unter extrem trockenen Luftbedingungen auf, vorzugsweise im Herbst und besitzt Yang-Eigenschaften, dies führt zu einem Yin-Mangel. Die Lunge ist am anfälligsten für Trockenheit. Die TCM kennt auch eine "innere" Trockenheit, verursacht durch eine Verminderung der Körpersäfte und des Blutes.

Tui-Na Massage

Bei der Tui-Na Massage erfolgt eine manuelle Reizung der Meridiane und deren Nebengefässe sowie der Punkte auf den Meridianen. Es sind verschiedenste Handverfahren, die zur Anwendung kommen, die hauptsächlichsten dabei sind Tui (=schieben) und Na (=kneifen). Daneben hat die Tui-Na Massage teilweise Ähnlichkeit mit der Chiropraktik, unterscheidet sich jedoch gesamthaft erheblich von einer westlichen Massage.

Vorbeugung

Der Krankheitsvorbeugung wird große Beachtung geschenkt. Als vorbeugende Maßnahmen gelten ein geregeltes Leben, ausgewogene, fettarme Ernährung, genügend Schlaf, gemäßigte sportliche Aktivitäten, ausgeglichene Gefühlswelt, genügend Ruhephasen.

Wärmebehandlung

Eine Art von Wärmebehandlung ist die Moxibustion. Eine weitere Möglichkeit ist eine spezielle Wärmelampe.

Wasser

Als eines der Fünf Elemente steht Wasser für Winter, schwarz, salzig, Kälte, Speicher, Niere, Blase, Ohren, Knochen, ängstlich, stöhnen, starkes Yin und vieles mehr.

Wind-Erkrankungen

Die TCM unterscheidet einen "äußeren" und einen "inneren" Wind. Der Begriff Wind kann im normalen Sinne des Wortes verwendet werden, womit auch plötzliche Wetterumschwünge gemeint sind, vor allem im Frühling und Herbst. Der Wind ist ein schnelles und launisches Element. Die TCM betrachtet ihn in Bezug auf den Körper als eindringende Kraft, die Yang-Eigenschaften besitzt. Wenn der Körper erhitzt ist, schwitzt und sich langsam abkühlt, kann der Wind besonders leicht in den Körper eindringen.
"Innerer" Wind hängt meistens mit einem Ungleichgewicht in der Leber und seinem Meridian zusammen.

Xue

Bezeichnung für Blut. Xue ist eine Erscheinungsform des Qi, also Energie in flüssiger Form. Das Blut-Xue hat die Aufgabe, den Körper zu nähren und die Gewebe zu befeuchten. 

Yin und Yang

Als das universale Weltgesetz der Polaritäten wird das Gesetz von Yin und Yang bezeichnet - eine grundlegende Erkenntnis der Chinesen. In der wahrnehmbaren Welt kann nichts entstehen, ohne dass nicht auch gleichzeitig das polare Gegenteil existiert.
Ursprünglich bedeutet Yin die Schattenseite und Yang die Sonnenseite eines Berghanges.
Yin symbolisiert also das Dunkle, Kühle, Yang das Warme, Helle.
Kühle entspricht der Ruhe, der Besonnenheit, dem Festen, allem Struktur formenden (Yin). Das Warme entspricht hingegen der Bewegung, dem Geist oder auch dem Geistesblitz, dem kreativ Möglichen, allem Struktur verändernden (Yang). Yin und Yang stehen als Symbole für einander entgegen gesetzte Prinzipien und befinden sich in regelmäßigem Wechsel: Auf Bewegung folgt Ruhe, auf Einatmen folgt Ausatmen. Das Eine kann ohne das Andere nicht sein.

Zang-Fu-Lehre

Sie dient als Grundlage der Diagnostik und Behandlung und ist somit eine der Schlüsseltheorien in der TCM. Sie gilt als ganzheitliche Vorstellung des menschlichen Organismus und beinhaltet die Lehre der Speicher- und Hohlorgane, besonderer Eingeweide wie Gehirn, Gefässsystem, Knochen, Geschlechtsorgane, Sinnesorgane usw., ebenso der Körperstoffe, die mit den inneren Organen eng zusammenhängen: Jing (Essenz), Qi (Funktion), Xue (Blut), Jinye (Körpersäfte) und Shen (Geist). Organische und psychische Veränderungen werden gleichermaßen berücksichtigt.

Zang-Organe

Darunter versteht man die fünf Speicherorgane (Herz, Lunge, Milz-Pankreas, Leber und Nieren)

Zungendiagnose

Die Inspektion der Zunge ist eine wichtige Basis für die Diagnose und umfasst zwei Aspekte: Beobachtung und Analyse des Zungenkörpers sowie des Zungenbelags. Es gibt mehr als 30 Manifestationsmöglichkeiten des Zungenzustandes und 50 des -belags, die auf verschiedene Krankheiten und deren Entwicklungsstadien hinweisen.

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